Jungfische ausgesetzt

In den vergangenen Tagen wurden durch die Fischereipächter Hendrik und Martin Gieß eine große Menge an Bachforellenbrütlingen ausgesetzt. Die jungen Fische besitzen ein Durchschnittsgewicht von etwa 1 Gramm. Bewusst wurde auf kleinere Tiere gesetzt, da sich diese deutlich besser an neue Gewässerbedingungen anpassen und somit eine höhere Überlebens- und Entwicklungsrate aufweisen.

Ergänzend dazu wurden Quappenlarven besetzt. Diese Maßnahme dient der natürlichen Eindämmung invasiver Fischarten wie der Schwarzmundgrundel. Quappen wachsen zügig und erreichen im Durchschnitt eine Größe von rund 40 cm. Die Art selbst gilt als bedroht und nimmt eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht heimischer Gewässer ein. Ihr Vorkommen unterstützt die Stabilität des gesamten Lebensraums.

Um den Besatz zu schützen, wird dringend darum gebeten, in den kommenden Wochen das Gewässer nicht zu betreten. Dies umfasst sowohl Menschen als auch Hunde. Hunde unterliegen ohnehin der Leinenpflicht, doch im aktuellen Zeitraum ist besondere Rücksichtnahme notwendig. Besonders sensibel ist der Bereich rund um die Renaturierungszone, der für die Entwicklung der Jungfische eine zentrale Bedeutung hat.

Zusätzlich befinden wir uns derzeit in der Brut- und Setzzeit der Wasservögel. Störungen können zu Brutabbrüchen oder dem Verlassen von Nestern führen. Daher wird nochmals eindringlich darum gebeten, Hunde konsequent anzuleinen und Abstand zu empfindlichen Uferbereichen zu halten.

Diese Maßnahmen dienen dem Schutz der eingesetzten Jungfische und dem Erhalt der heimischen Tierwelt.
Wir danken Euch für Euer Verständnis.

Hendrik und Martin Gieß
Fischereipächter

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